Ergotherapie

Als wichtiger therapeutischer Bereich im REHA-HAUS wird die Ergotherapie bei allen Bewohnern mit behandelbaren motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, oder neurophysiologischen Störungen eingesetzt. Eines der Hauptziele ist es, sie in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Dabei werden die beeinträchtigten Fähigkeiten und Funktionen entweder wiederhergestellt oder doch zumindest kompensiert, so dass eine größtmögliche Handlungsfreiheit im Alltag erreicht wird.

Therapeutisches Gärtnern
Bereits bei körperlich und geistig gesunden Menschen hat Gartenarbeit eine therapeutische Wirkung: Blutdruck, Atemfrequenz und Muskeltonus sinken; auch die tiefe Atmung wird angeregt. Darüber hinaus wirkt das Licht in der hellen Umgebung antidepressiv. Bei den Bewohnern kommt hinzu, dass sie die Feinmotorik üben und schlichtweg Freude am Wachsen des für die eigene Küche angebauten Gemüses haben.

Zum Konzept gehört auch der Therapiegarten. Damit wollen wir unseren Bewohnern mehr sinnliche Erlebnisse bescheren. Er beinhaltet Außenbereiche mit einer neuen Pflanzenwelt, die selbst Schwerstbetroffenen ein Riechen, Fühlen und Anfassen ermöglichen. Dazu gibt es auch eine spezielle Pflanzenplatte, die bequem per Rollstuhl erreicht werden kann. Dort können die Bewohner mit allen Sinnen, vor allem aber mit dem Tastsinn, wieder ein Stück Natur erfahren.