Hippotherapie

Als eine besondere, nicht-alltäglich Therapieform kommt im Reha-Haus die Hippotherapie beziehungsweise das therapeutische Reiten zum Zuge. Gewertet wird der Einsatz von Pferden als Physiotherapie auf neurologischer Grundlage, wobei die unterschiedlichsten Beeinträchtigungen behandelt werden können. Im Vordergrund steht die Behandlung der Symptome.

Experten haben besondere Erfolge bei der Behandlung von Spastiken und pathologischen Bewegungsmustern beobachtet. Der Ritt auf einem geduldigen und zuverlässigen Pferd dient zudem der körperlichen Koordination, beinhaltet aber durchaus auch ein beruhigendes Element.

Ein weiteres Ziel der Therapie ist es, bei schweren und schwersten neurologischen Schäden über das Tier die Kontaktaufnahme zu unterstützen, die Lebensqualität erhöhen und dem Bewohner aus der Isolation helfen.

In der Regel nehmen die Heimbewohner, die dazu körperlich in der Lage sind, zweimal wöchentlich an der Hippotherapie teil. Dazu werden sie zu einer Reithalle gefahren. Die Halle ist für diese Zeit gemietet. Eine erfahrene Hippo- und Physiotherapeutin, unterstützt von einem Reha-Haus-Mitarbeiter, arbeitet in dieser Zeit mit ihren Patienten. Um die Bewohner auf das  Pferd setzen zu können, stehen ein eigens angeschaffter Lifter sowie eine Rampe zur Verfügung.

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